Rauch über der „Mühle Salmannshofen“: Feuerwehren proben den Ernstfall
Dichter Rauch, vermisste Personen und gefährliche Stoffe im Gebäude: In Salmannshofen haben die Feuerwehren des Marktes Biberbach eine realitätsnahe Großübung absolviert. Schauplatz war das Anwesen Sattler, besser bekannt als „Mühle Salmannshofen“.
An der Übung beteiligten sich rund 100 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus Affaltern, Biberbach, Eisenbrechtshofen, Feigenhofen und Markt Biberbach. Die Organisation übernahm in diesem Jahr die Feuerwehr Affaltern. Der Ausrichter der Gemeinschaftsübung wechselt jährlich zwischen den beteiligten Wehren.
Angenommen wurde ein Brand mit mehreren vermissten Personen. Als erste Wehr traf die Feuerwehr Feigenhofen ein und übernahm unter Einsatzleiter Stefan Sontheimer die Koordination der anrückenden Kräfte. Während die Feuerwehren aus Affaltern und Eisenbrechtshofen unter Atemschutz zur Menschenrettung ins Gebäude vorgingen, mussten dort auch zusätzliche Gefahrenquellen wie Gasflaschen und Kraftstoffbehälter gesichert werden.
Parallel dazu schützte die Feuerwehr Feigenhofen ein angrenzendes Wohnhaus vor einem möglichen Übergreifen der Flammen. Die Wehren aus Biberbach und Markt bauten eine zweite Wasserversorgung aus dem Biberbach auf und verlegten entlang der Kreisstraße A12 eine lange Schlauchleitung, um einen weiteren Löschangriff zu ermöglichen.
Verfolgt wurde die Übung unter anderem von Kreisbrandinspektor Tom Mair sowie Biberbachs Bürgermeister Christian Schuster. Beide dankten den Einsatzkräften im Anschluss für ihr ehrenamtliches Engagement und die investierte Freizeit.
Ein besonderer Dank galt außerdem Robert Sattler für die Bereitstellung des Übungsobjekts sowie Mathias Burger für die Planung und Vorbereitung der Übung und nichtzuvergessen an das Bewirtungsteam im Bürgerhaus.